Allgemein
- August 3, 2011
Viren – Jeder Rechner kann betroffen sein
Computerviren sind Programme, die sich auf dem Rechner selbstständig ausbreiten und dabei Dateien beschädigen bzw. löschen. Dabei schleust es sich in andere Programme ein und reproduziert sich.
Hat sich der Virus erst einmal ausgebreitet, kann er nicht vorhersehbare Auswirkungen auf Hard- und Software haben. Der Begriff Virus wird heute auch für Computerwürmer und Trojanische Pferde gebraucht, da ein normaler Anwender, also kein IT-Spezialist, keine Unterschiede zwischen diesen Programmen erkennen kann. Es gibt eine große Vielfalt von Viren, z.B. Bootviren, die sich auf den Bootvorgang des Rechners auswirken, und Linkviren, die sich in Programme einschleusen und beim Start des Programms, das als Wirt dient, auch gestartet wird.
Das Schlimme an Computerviren ist, dass man sich nur bedingt gegen sie schützen kann. Es gibt zwar einige Anti-Viren-Programme (z.B. Antivir oder Kaspersky Internet Security), die die schädliche Malware vom eigenen Rechner fernhalten sollen. Allerdings werden täglich mehrere hundert Viren weltweit ins Internet hochgeladen, und jeder neu programmierte Computervirus ist so programmiert, dass er das Anti-Viren-Programm mit Leichtigkeit überwindet. Die Hersteller der Anti-Viren-Programme versuchen, dies mit mehreren Updates pro Jahr zu verhindern, allerdings nur mit mäßigem Erfolg.
Das anfälligste Betriebssystem für Viren sind die Systeme von Microsoft (Windows). Das liegt daran, dass etwa 85% aller Computernutzer auf Windows zurückgreifen, die restlichen 15% teilen sich MacOSX, linux und weitere. Somit ist Windows für die Programmierer von Viren am interessantesten, da hier die Zielgruppe deutlich größer ist. Benutzer von Linux und MacOSX sind relativ sicher vor Angriffen aus dem Netz.
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