Virusprogramm

Wessen Rechner je von einem Computervirus oder -wurm befallen wurde, weiß, wie ärgerlich die Folgen eines solchen Angriffs sein können. Deshalb sei es heutzutage jedem PC-Anwender ausdrücklich ans Herz gelegt, ein vernünftiges Virenprogramm auf seinem Rechner zu installieren.

Echtzeit- oder manuelle Scanner

Virenprogramme gibt es sowohl als Freeware als auch als Software im Handel. Die Vorgehensweise beim Aufspüren, Blockieren und Beseitigen ist je nach Programm unterschiedlich: Echtzeitscanner werden automatisch aktiv, sobald eine Datei geöffnet, erstellt oder verändert wird. Manuelle Scanner hingegen müssen vom Benutzer gestartet werden und durchsuchen dann „on demand“ die Festplatte, ein Vorgang, der bei regelmäßiger Nutzung nach Expertenmeinung mindestens einmal wöchentlich durchgeführt werden sollte.

Wichtig: Erkennungsrate, Funktionalität und regelmäßige Updates

War Antivirus-Software vor noch nicht allzu langer Zeit deshalb unbeliebt, weil sie des Häufigeren mal den kompletten PC lahm legte, ist diesbezüglich eine deutliche Besserung festzustellen. Der benötigte Arbeitsspeicher ist kleiner geworden, Funktionalität neben der Erkennungsrate spürbar zu einem wichtigen Kriterium geworden. Außerdem entscheidend bei der Auswahl des Programms ist, wie oft ein Update der vorliegenden Software angeboten wird. Schließlich gibt es täglich neue, veränderte Varianten der Schädlinge, die erkannt und beseitigt werden wollen.

Weitere Vorsichtsmaßnahmen

Generell sollte man auf jeden Fall beachten, dass trotz aller Fortschritte in den vergangenen Jahren selbst die besten Virenprogramme nichts ausrichten können, wenn nicht seitens des Nutzers ein paar Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden, zum Beispiel bei der Auswahl der Passwörter. Aufmerksamkeit und achtsames Handeln sind also auch mit Antivirus-Software unabdingbar!